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Portraitfotos aus 93 Nationen

Fotografin Anna Kruse präsentiert Ausstellung "93 Nationen" im Kreishaus Osnabrück.

Team Ausstellung

Die Vielfalt und den kulturellen Reichtum verschiedener Nationen in der Samtgemeinde Artland fängt die Fotografin Anna Kruse in ihrer Ausstellung "93 Nationen" ein. Die Ausstellung wurde kürzlich im Kreishaus Osnabrück eröffnet und kann dort bis zum 2. April besichtigt werden.

Die Ausstellung verdankt ihren Namen der Tatsache, dass in Quakenbrück Menschen aus 93 Nationen leben. Anna Kruse, die selbst in der Samtgemeinde Artland wohnt und als Förderschullehrerin arbeitet, hat stellvertretend für jede dieser Nationen einen Menschen portraitiert. 74 dieser Portraits sind nun im Oberen Foyer des Kreishauses Osnabrück ausgestellt.

Mit ihrem Kunstprojekt möchte Kruse ein Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt und den Zusammenhalt aller setzen. "Jede und jeder Einzelne trägt individuell und kulturell dazu bei, das Zusammenleben zu bereichern", betont die Künstlerin.

Zur feierlichen Vernissage begrüßte Kreisrat Matthias Selle zahlreiche Gäste sowie einen Großteil der portraitierten Personen. Er lud alle Interessierten ein, die Ausstellung zu besuchen: "Diese Ausstellung bietet allen Betrachtenden die Möglichkeit, über Grenzen hinweg zu blicken und die universellen Werte der Menschlichkeit zu erkennen. Sie sollte uns alle inspirieren, Brücken zu bauen und weiterhin für eine Welt einzutreten, in der jeder Mensch mit Würde und Respekt behandelt wird."

Auch Kerstin Sikoll-Brecke, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Quakenbrück, lobte das Projekt: "Die Bilder sind ein wertvoller Beitrag für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger." Sie bedankte sich bei Anna Kruse und allen, die sich für das Projekt zur Verfügung gestellt haben.

Die Fotografin entschied sich bewusst für schwarz-weiß Portraits. "Quakenbrück bleibt bunt – auch in schwarz-weiß", erklärte Kruse. Auf erklärende Worte habe sie bewusst verzichtet, um die Vielfalt der in Quakenbrück ansässigen Nationalitäten sichtbar zu machen. Ihr Dank gilt dem Kulturbüro des Landkreises, das die Ausstellung ermöglichte und sie engagiert unterstützte.

Die Ausstellung ist bis zum 2. April 2025 während der Öffnungszeiten des Kreishauses Osnabrück im Oberen Foyer zu sehen: montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17:30 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Website Landkreis Osnabrück