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Neue Malteser Besuchshunde-Teams starten ihre Mission

Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung sind sie bereit, Freude und Nähe zu schenken.

Team mit Hunden

Sie heißen Fiete, Charly, Luna, Lilly, Nova, Bilbo und zweimal Sam – und sie haben eine besondere Aufgabe: Die acht neuen Besuchshunde der Malteser in Delmenhorst und der Wesermarsch haben gemeinsam mit ihren Besitzerinnen die mehrmonatige Ausbildung zum „Besuchs- und Begleitdienst mit Hund“ erfolgreich abgeschlossen. Jetzt stehen sie bereit, um pflegebedürftigen oder einsamen Menschen ein Stück Lebensfreude zu bringen – sei es in Pflegeeinrichtungen oder direkt in deren Zuhause.

Die Ausbildung, die sowohl Präsenz- als auch Online-Schulungen sowie praktische Hospitationen umfasst, bereitet die Mensch-Hund-Teams gezielt auf ihre Einsätze vor. Neben speziellem Hundetraining – darunter Basis-, Trick- und Bett-Training – lernen die Teilnehmenden auch Erste Hilfe am Hund, Krankheitslehre (zum Beispiel Demenz und Parkinson) sowie den Umgang mit Gruppendynamik bei Kindern und Jugendlichen. Eine Erste-Hilfe-Ausbildung und eine Präventions-Schulung runden das Programm ab.

„Es war eine tolle Ausbildung. Alle Teams haben aktiv und mit Freude teilgenommen und nicht nur viel für ihre künftigen Einsätze gelernt, sondern auch für sich selbst und ihre Hunde“, berichtet Heike Walter, Projekt- und Ausbildungsleiterin der Malteser in Delmenhorst. Als professionelle Hundetrainerin hat sie den ehrenamtlichen Besuchsdienst aufgebaut und begleitet die Teams auf ihrem Weg.

Wie wichtig diese Besuche für ältere oder pflegebedürftige Menschen sind, erlebt sie gemeinsam mit Sabine Zinn von den Maltesern Wesermarsch immer wieder: „Hunde schaffen eine besondere Nähe. Sie sind Türöffner für Gespräche, bringen Menschen zum Lächeln und können gerade für Menschen mit Demenz eine beruhigende Wirkung haben.“

Mit ihren eigenen Hündinnen Luna und Bruni sind die beiden regelmäßig im Einsatz. Doch sie und die frisch ausgebildeten Teams freuen sich über weitere Anfragen – besonders für Einzelbesuche in Privathaushalten. Denn dort können sie nicht nur Freude bereiten, sondern auch aktiv gegen Einsamkeit wirken.

Dieser Dienst wird ausschließlich durch Spenden finanziert, Beiträge in Form von Spenden oder Patenschaften herzlich willkommen. Diese Unterstützung ermöglicht es, weiterhin Fort- und Ausbildungsangebote für die Mensch-Hunde-Teams bereitzustellen. Die Teams selbst engagieren sich ehrenamtlich und empfinden es als besondere Bereicherung, diese verantwortungsvolle Aufgabe gemeinsam mit ihren Hunden wahrzunehmen.

Quelle: Pressemitteilung